Letzte Woche habe ich mich auf den Weg von Bielefeld Duisburg (!) nach München gemacht, um an der schlechtesten Event-Reihe des Jahres teilzunehmen, dem Karaoke-Kegeln von Klaus und Klaus.
Das Ganze fand natürlich standesgemäß in einer üblen Spilunke in der hintersten Ecke von München statt und auch das Wetter schlug zum Auftakt des Abends extra von strahlendem Sonnenschein auf sinnflutartigen Regen um.
Nachdem sich dann alle mehr oder weniger trocken bis dorthin durchgeschlagen hatten, konnte der Spaß beginnen. Es wurden durch Ziehen von roten und blauen CDs zwei Teams ausgelost, die sich dann gegenseitig zum Kegeln und Singstar-Battle herausforderten.
Die Punkte vom Kegeln wurden mit denen vom Singen multipliziert und wer jetzt denkt, es steckten tatsächlich irgendwelche Regeln dahinter, hat sich getäuscht. Denn spontan wurde beschlossen, dass durch den anschließenden Wurf einer Münze darüber entschieden wird, ob die Punkte plus oder minus gezählt würden.
Diese blöde Münze wurde mir irgendwann auch zum Verhängnis, als ich meine mühevoll bei dem Song “Zombie” von den Cranberries ergrölten 8ooo Punkte mit einem fetten Minus davor anschreiben durfte. Dazu sei noch gesagt, dass der behaarte Augsburg-Heino tatsächlich noch mehr Punkte bei dem Song holte und obwohl er auch ein Minus erworfen hatte, mit 494.583.600 Punkten natürlichnichtgewürdigter Sieger des Abends wurde. Klar, weil wenn man mies genug ist, irgendwann Minus mal Minus ja Plus ergibt!
Lustig war’s auf jeden Fall, denn das miese Niveau was ich erwartet hatte wurde sowohl bei der Songauswahl als auch bei der Interpretation dieser tatsächlich noch unterboten! Zum Glück gibt es mittlerweile genug Ballermann-AprésSki-Singstar-Folgen und genügend kaputte Leute die daran Spaß haben, so dass die Zukunft des Karaoke-Kegelns gesichert ist!
shallallalllalalllllalalalllaaaaaaa!
Die Miri
Ps: Mehr Fotos von dem Abend, auf denen ich auch so aussehe, als würde ich mich wie eine Hauptschülerin schminken, gibt es hier.











