Mi in New York

schreibmaschineFür diejenigen, die es nicht erkannt haben: das sind die ersten Zeilen des Buches, das Paul “Fred” Varjak über seine Freundin Holly Golightly in dem Film Breakfast at Tiffany’s verfasst. Diesen Film liebe ich seit Jahren und verehre Audrey Hepburn sowieso.

Daher war es immer Pflicht für mich, irgendwann mal nach New York zu reisen und auf Holly’s Spuren zu wandern. Endlich war es jetzt soweit und ich bin todesmutig in ein Flugzeug gestiegen, um mir diese Stadt anzuschauen.

Meine Euphorie beim Betreten des amerikanischen Bodens wurde leider erstmal durch die dicke, böse Frau an der Passkontrolle gebremst, die mich wie eine Schwerverbrecherin behandelte. Egal, davon wollte ich mich nicht unterkriegen lassen und habe mich auch noch von der Busticketverkäuferin am Flughafen und dem Busfahrer blöd anmaulen lassen bevor ich endlich in Manhattan ankam.

Auf dem Stadtplan sah die Strecke vom Busbahnhof zum Hotel auch gar nicht so weit aus, also wozu ein Taxi, wenn man doch auch noch schön am Times Square vorbeispazieren kann… War mit nem Koffer und gefühlten 200 % Luftfeuchtigkeit das bescheuertste was man machen konnte. Aber wenigstens war ich keine 10 min da und hatte schon den “Naked Cowboy” gesehen. Erster Haken an der To See-Liste gemacht ;-)

Der Sightseeing-Marathon ging die folgenden Tage weiter und ich denke, ich hab so ziemlich alles mitgenommen:

Aufs Empire State Building rauf, zur Freiheitsstatue (aber nur von weitem), Central Park, alle geilen Museen leider nur von außen (abschreckend lange Warteschlangen), Times Square mehrmals (war nur 200 m vom Hotel entfernt), Broadway, China Town, SoHo, Grand Central Station (genauso beeindruckend, wie ichs mir vorgestellt hatte!!!), Lincoln Center, mit dem Doppeldeckerbus durch Harlem (aussteigen wollte ich da nicht..), usw.

Alles in allem eine sehr geile Stadt, die auf jeden Fall eine Reise wert ist. Trotzdem hatte es logischerweise nichts mehr mit meinem Audrey-NewYork von 1961 zu tun. Diesen Charme, den die Film-Szenen versprühen, wenn Holly morgens nach einer Party zu Tiffany’s schlendert gab es leider nicht. Ich hab es selber versucht und bin Sonntags morgens gegen 6 Uhr zu Tiffany’s gelaufen. Leider war es selbst um diese Uhrzeit schon verdammt laut und hektisch.

Selbst in Deutschland angekommen hatte ich noch einen richtigen Flash von den Eindrücken und überhaupt von dieser Statd. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich ein bißchen erleichtert war, als ich wieder in DüsselDORF gelandet bin – das hat natürlich auch ein wenig damit zu tun, dass ich grundsätzlich erleichtert bin, wenn ich lebend aus einem Flugzeug steige. ;-)

Mein Fazit: New York – immer wieder gerne… zu Besuch, denn irgendwie mag ich Europa doch ein bißchen lieber… Also nächstes Mal Rom (“Ein Herz und eine Krone”) :)

Ps: Und als ich Holly schon etwas aus den Augen verloren hatte, fuhr der Doppeldeckerbus auf einmal an dem Ort vorbei, wo die Schlußszene von Breakfast at Tiffany’s gedreht wurde.
tiffy1.JPG

3 thoughts on “Mi in New York

  1. Schön – schön – bisken wenig Fotos, nä?

    Schön das es klappt – hoffentlich bleibt das so..

    Greetz Neon

  2. Jaja, lad ich demnächst mal bei Facebook hoch. Sind knapp 400 Fotos, die muss ich erstmal sortieren!

  3. Wie ich sehe hast Du Dich gegen das kleine Schwarze für den Tiffany’s Besuch entschieden und hast zu Pink gegriffen. Macht sich aber auch sehr gut. Fehlt nur noch Hut, Sonnenbrille und Kaffeebecher.

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