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24. Nov. 2009

Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“ bzw. respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person (Respektsperson) oder Institution. Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht, etwa vor einer Gottheit.

Gegenbegriffe sind Respektlosigkeit, Disrespekt, gesteigert: Verachtung.

Quelle: Wikipedia

Theoretisch eine ganz einfache Sache, die schon kleine Kinder verstehen. In der Praxis scheinbar für Einige nicht umsetzbar.

Leider gibt es verdammt viele Leute, die ihre vermeintliche Stärke oder ihr Selbstbewusstsein aus der Schwäche anderer Menschen ziehen.

Die ihre eigene Unzulänglichkeit zu kompensieren versuchen, indem sie ihre Mitmenschen respektlos behandeln und sich so das Gefühl verschaffen, ihnen überlegen zu sein.

Die es ausnutzen, dass sich nicht jeder traut, sich zur Wehr zu setzen.

DAS KOTZT MICH AN!

Respekt sollte nichts sein, was man sich erarbeiten muss. Er sollte Voraussetzung im täglichen Miteinander sein.

Es gibt sicherlich viele Menschen, die sich den Respekt oder die Achtung vor sich selbst verspielen, keine Frage.

Aber darum geht es mir hier nicht. Mir geht es darum, dass es mich wütend macht, wenn ich sehe, dass Menschen, die ich sehr gern hab, von anderen grundlos respektlos behandelt werden. Die darunter leiden, dass andere ihre Schwäche oder ihre Schüchternheit ausnutzen.

Diejenigen, die mich kennen, wissen dass ich bei Ungerechtigkeit rot sehe. Und dieser Blogpost ist eigentlich nicht meine Art, meinem Ärger Luft zu machen. Bei mir gibt es normalerweise meine unzensierte Meinung direkt ins Gesicht.

Aber manchmal muss es Ausnahmen geben – aus RESPEKT vor einem anderen Menschen.

Die Miri

21. Sep. 2009

Ich freu mich gerade so, dass ich eben mal wieder eine meiner liebsten Filmszenen auf youtube gefunden habe!!


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Danke, Schwaben-Travolta!

Miri

10. Sep. 2009

Letzte Woche habe ich mich auf den Weg von Bielefeld Duisburg (!) nach München gemacht, um an der schlechtesten Event-Reihe des Jahres teilzunehmen, dem Karaoke-Kegeln von Klaus und Klaus.

Das Ganze fand natürlich standesgemäß in einer üblen Spilunke in der hintersten Ecke von München statt und auch das Wetter schlug zum Auftakt des Abends extra von strahlendem Sonnenschein auf sinnflutartigen Regen um.

Nachdem sich dann alle mehr oder weniger trocken bis dorthin durchgeschlagen hatten, konnte der Spaß beginnen. Es wurden durch Ziehen von roten und blauen CDs zwei Teams ausgelost, die sich dann gegenseitig zum Kegeln und Singstar-Battle herausforderten.

Die Punkte vom Kegeln wurden mit denen vom Singen multipliziert und wer jetzt denkt, es steckten tatsächlich irgendwelche Regeln dahinter, hat sich getäuscht. Denn spontan wurde beschlossen, dass durch den anschließenden Wurf einer Münze darüber entschieden wird, ob die Punkte plus oder minus gezählt würden.

Diese blöde Münze wurde mir irgendwann auch zum Verhängnis, als ich meine mühevoll bei dem Song “Zombie” von den Cranberries ergrölten 8ooo Punkte mit einem fetten Minus davor anschreiben durfte. Dazu sei noch gesagt, dass der behaarte Augsburg-Heino tatsächlich noch mehr Punkte bei dem Song holte und obwohl er auch ein Minus erworfen hatte, mit 494.583.600 Punkten natürlichnichtgewürdigter Sieger des Abends wurde. Klar, weil wenn man mies genug ist, irgendwann Minus mal Minus ja Plus ergibt!

Lustig war’s auf jeden Fall, denn das miese Niveau was ich erwartet hatte wurde sowohl bei der Songauswahl als auch bei der Interpretation dieser tatsächlich noch unterboten! Zum Glück gibt es mittlerweile genug Ballermann-AprésSki-Singstar-Folgen und genügend kaputte Leute die daran Spaß haben, so dass die Zukunft des Karaoke-Kegelns gesichert ist!

shallallalllalalllllalalalllaaaaaaa!

Die Miri

Ps: Mehr Fotos von dem Abend, auf denen ich auch so aussehe, als würde ich mich wie eine Hauptschülerin schminken, gibt es hier.

27. Aug. 2009

audrey

Für diejenigen, die es nicht erkannt haben: das sind die ersten Zeilen des Buches, das Paul “Fred” Varjak über seine Freundin Holly Golightly in dem Film Breakfast at Tiffany’s verfasst. Diesen Film liebe ich seit Jahren und verehre Audrey Hepburn sowieso.

Daher war es immer Pflicht für mich, irgendwann mal nach New York zu reisen und auf Holly’s Spuren zu wandern. Endlich war es jetzt soweit und ich bin todesmutig in ein Flugzeug gestiegen, um mir diese Stadt anzuschauen.

Meine Euphorie beim Betreten des amerikanischen Bodens wurde leider erstmal durch die dicke, böse Frau an der Passkontrolle gebremst, die mich wie eine Schwerverbrecherin behandelte. Egal, davon wollte ich mich nicht unterkriegen lassen und habe mich auch noch von der Busticketverkäuferin am Flughafen und dem Busfahrer blöd anmaulen lassen bevor ich endlich in Manhattan ankam.

Auf dem Stadtplan sah die Strecke vom Busbahnhof zum Hotel auch gar nicht so weit aus, also wozu ein Taxi, wenn man doch auch noch schön am Times Square vorbeispazieren kann… War mit nem Koffer und gefühlten 200 % Luftfeuchtigkeit das bescheuertste was man machen konnte. Aber wenigstens war ich keine 10 min da und hatte schon den “Naked Cowboy” gesehen. Erster Haken an der To See-Liste gemacht ;-)

Der Sightseeing-Marathon ging die folgenden Tage weiter und ich denke, ich hab so ziemlich alles mitgenommen:

Aufs Empire State Building rauf, zur Freiheitsstatue (aber nur von weitem), Central Park, alle geilen Museen leider nur von außen (abschreckend lange Warteschlangen), Times Square mehrmals (war nur 200 m vom Hotel entfernt), Broadway, China Town, SoHo, Grand Central Station (genauso beeindruckend, wie ichs mir vorgestellt hatte!!!), Lincoln Center, mit dem Doppeldeckerbus durch Harlem (aussteigen wollte ich da nicht..), usw.

Alles in allem eine sehr geile Stadt, die auf jeden Fall eine Reise wert ist. Trotzdem hatte es logischerweise nichts mehr mit meinem Audrey-NewYork von 1961 zu tun. Diesen Charme, den die Film-Szenen versprühen, wenn Holly morgens nach einer Party zu Tiffany’s schlendert gab es leider nicht. Ich hab es selber versucht und bin Sonntags morgens gegen 6 Uhr zu Tiffany’s gelaufen. Leider war es selbst um diese Uhrzeit schon verdammt laut und hektisch.

tiffy

Selbst in Deutschland angekommen hatte ich noch einen richtigen Flash von den Eindrücken und überhaupt von dieser Statd. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich ein bißchen erleichtert war, als ich wieder in DüsselDORF gelandet bin – das hat natürlich auch ein wenig damit zu tun, dass ich grundsätzlich erleichtert bin, wenn ich lebend aus einem Flugzeug steige. ;-)

Mein Fazit: New York – immer wieder gerne… zu Besuch, denn irgendwie mag ich Europa doch ein bißchen lieber… Also nächstes Mal Rom (”Ein Herz und eine Krone”) :)

Ps: Und als ich Holly schon etwas aus den Augen verloren hatte, fuhr der Doppeldeckerbus auf einmal an dem Ort vorbei, wo die Schlußszene von Breakfast at Tiffany’s gedreht wurde.

final

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